Sternwarte

Meine Kameras


Als Aufnahmekamera verwende ich eine Canon EOS77Da die mit ihren kleinen Pixeln sehr gut zum ACL200 APO passt obwohl die Kombi mit 3.8" etwas undersampled ist. Perfekt für das Sampling wäre eine ASI183MC, die aber nur eine Bitrate von 12 Bit ADC und ein kleineres Bildfeld hat.

Auch wenn diese Kamera ungekühlt ist, überzeugt sie mit sehr geringem Bildrauschen. Wenn die Aufnahmen gedithert werden, sind keine Darks für einen glatten Hintergrund notwendig.

Die Stromversorgung erfolgt entweder mit dem Akku oder für Dauerstrom sorgt ggf. ein Raeisusp mit Netzanschluss.

Als Guiding Kamera nutze ich eine sehr empfindliche ASI290mini mit grossem Bildfeld am Guidescope. Leitsterne werden mit Asiair immer gefunden.


Setup

Für leicht auswechselbare Filter zwischen Kamera und Teleskop sorgt ein EOS-Rotations-Adapter mit M48 Filtergewinde mit dem sich die Kamera auch leicht abnehmen lässt. Der Abstand vom ACL200 M69-Gewinde bis EOS77Da-Chip beträgt 67mm ohne Filter. Alternativ lässt sich mit einem M69a-M56i Adapter auch ein Redcat Amici Prisma anschliessen und das Teleskop visuell nutzen.



Heizband

Zur Verhinderung von Taubeschlag bei feuchtem Wetter liegt jeweils ein 12V Heizband um das Guidescope und den APO. Die Stromversorgung erfolgt über das Asiair Pro. Sehr praktisch ist dabei, die Heizleistung individuell einstellen zu können ohne einen separaten Controller zu benötigen.

Die Fokussierung vor der Aufnahmesession erfolgt mit dem Livebild der Kamera am Monitor der Asiair APP mit der Bahtinov Maske am APO. Da der ACL200 APO sehr fokusstabil ist, wurde bisher auch nach mehreren Stunden keine Nachfokussierung notwendig.

Die Lights und ggf. Bias, Darks und Flats Aufnahmedaten werden dann mit Asiair Sequenzen ausgelöst und auf einem USB Stick im Fits Format gespeichert. Dies erleichtert das Stacking und die Weiterverarbeitung der Aufnahmen am PC.