Sternwarte
 

Meine Ideenschmiede



Setup

Spezialadaption auf dem TSAPO60f5Q


Um mein neues Setup gut austariert, möglichst leicht, enganliegend und so stabil wie möglich zu konfigurieren, habe ich mir spezielle Klammern für die ArcaSwiss Schiene des Handgriffs besorgt und darauf 3D-gefertigte Rohrschellen für das Guidescope befestigt. Auch für den Sucher wurde eine 3D-Schelle ohne Rändelschrauben verwendet.

Um den Kopf des Imaging-Trains optimal ins Gleichgewicht zu bekommen, wurden die Komponenten so befestigt, dass es in jeder Position austariert ist. Auf der linken Teleskopseite EAF und Asiair Plus, rechts der Sucher mit Amici-Prisma und oben des Guidescope-Set.


AstroVis_Guide

AstroVis_Guide


AstroVis_Guide - Kennzahlen und Analysen


Mit dem AstroVis_Guide habe ich eine Software entwickelt, die alle relevanten Kennzahlen für ein individuelles Setup bestehend aus Teleskop, Kamera, Guidescope, Guidecam, Okularen und Filtern in einer Transaktion berechnet.

Um auch die Auswirkungen des individuellen Setups auf das Bildfeld (Teleskop, Kamera), die Vignettierung (Kamera, Filter), und des Sichtfeld (Teleskop, Okular) ausgesuchter Nebelfelder oder Galaxien sichtbar zu machen, habe ich eine Vielzahl von grafischen Analysen für konkrete Aufnahmen in der Bildfeld-Galerie implementiert.

Aus Kostengründen für Software-Entwicklung und Hosting kann ich das Programm komplett leider nicht mehr kostenlos als Weblösung anbieten. Für Testzwecke bleibt der Kennzahlenteil AstroVis Guide (links) und das M31-Beispiel (links) jedoch frei nutzbar.

Sehr gerne werde ich es komplett zur Verfügung stellen, wenn durch eine kleine Benutzerlizenz von EUR 12 pro Jahr über den Donate Button meine sehr aufwändige Entwicklungsarbeit unterstützt wird.

Auch 2 deiner eigenen Aufnahmen mit Detail-Informationen und Link zum Original in voller Auflösung werde ich bei einer Jahreslizenzierung gerne in der Galerie aufnehmen und grafisch aufbereiten. Natürlich mit allen Copyright Daten.


Template


Template für deine individuelle Homepage


Wenn du eine eigene Astro-Webseite mit deinem persönlichen Look & Feel & Content aufbauen möchtest statt die Aufnahmen nur bei AstroBin oder Flickr zu veröffentlichen, dann ist das sehr einfach mit einem AstroVis-Template und einem HTML-Editor wie z.B. Phase5 möglich. Ein paar Grundkenntnise in HTML/Javascript sollten allerdings vorhanden sein.

Auf Anfrage stelle ich dir einen Link zum Template sowie ein paar Scripte bestehend aus CSS-Styles, Include-Dateien für Header, Footer und Navigation sowie die Beispiel Seiten für das Customizing zur Verfügung. Die Galerie wird mit dem externen Programmen jAlbum auf der eigenen Webseite im gewünschten Design erstellt.


Dashboard


User-/Session Management und Logfile-Dashboard


Die AstroVis Internet-Präsenz dient uns auch als effiziente Kommunikationsplattform und beinhaltet ein eigenentwickeltes, rollenbasiertes Session-Management für einen registrierten Benutzerkreis im Intranet und für den AstroVis_Guide.

Um den Inhalt und die Navigation der Webseite permanent zu optimieren, habe ich als weitere Eigenentwicklung eine Server- und SQL-basierte Log-Statistik als Dashboard implementiert. Sie erlaubt eine detaillierte Analyse der Nutzung unserer Webinhalte.

Dashboard


GEM28_Adapter

GEM28_Adapter


GEM28 Stativ-Adapter


Um die hervorragende GEM28 Montierung noch leichter zu machen, bietet sich ein leichtes Carbon Stativ an. Dazu benötigt es einen speziellen Adapter den ich entworfen und als kleine Serienfertigung beauftragt habe. Mittlerweile vielfach, auch international im Einsatz. Mittlerweile im TS Optics Vertrieb.

GEM28_Adapter


Rolluntersatz


Rolluntersatz unter CGEMII


Um meine CGEMII leichter an die vorbereitete Aufnahmeposition fahren zu können, habe ich einen hochfunktionalen Rolluntersatz entworfen und mit günstigen Kaufteilen selbst angefertigt.


ACL200 Fokussierung

Objektivfokussierung


Fokussierung ACL200 mit aufgesetztem ZWO EAF


Weitere Experimente am Setup wie z.B. Autofokus des ACL200 mit dem aufgesetzten ZWO EAF und USB Erweiterung mit einem kleinen USB Hub auf dem Kamera Blitzschuh mit einem Geoptik Adapter. Oder mit manuellem Fokussierer und Zugentlastung.

Manfoc


Feinfokussierung für Objektive oder das Space-/White-/Redcat


Eine einfache, aber wirkungsvolle Feinfokussierung für Objektive an der DSLR mit aufgesetztem Geoptik Blitzschuh-Adapter oder für die Teleskope auf dem Handgriff. Die erfoderliche Riemenscheibe, das Flachband und der Fokussierer sind Standard-Kaufteile. Die korrekte Bandlänge sowie die notwendige Spannung wurde berechnet und mit einer eigenen Lösung exakt konfektioniert.

Der Lacerta microfokus lässt sich sehr einfach mit dem MSM30 von Starlight Instruments motorisieren (siehe WhiteCat-Image)


Esprit80 MSM30


Adapter für den MSM30 Fokussierer am Esprit80


Um den Starlight Schrittmotor für 2,5" & 3" Feather Touch Okularauszüge am Esprit80 anbringen zu können, habe ich mir von Tommy einen Adapterring anfertigen lassen. Funktioniert perfekt.

Unten Esprit80 mit Fokusmotor, Flattener, Tilt-Adapter, Filterschublade und ASI294 im korrekten Abstand

Esprit80


Doppelbefestigung


Verschiebbare Doppelbefestigung


Ein Problem mit schweren Geräten ist aus meiner Erfahrung das manuelle links/rechts Verschieben der Teleskope um wieder ins Gleichgewicht zu kommen z.B. wenn die Imaging Trains verändert oder vertauscht werden. Aus diesem Grund wurde die Prismenschiene zusätzlich mit einer Zahnstange und die Prismenklemme mit einem Zahnrad ausgestattet.

Offensichtlich fand Geoptik mein Konzept mit der Zahnstange und dem Zahnrad so interessant, dass sie es ohne Abstimmung mit mir in ähnlicher Weise nachgebaut haben. Leider gibt es keinen Patentschutz auf solche Ideen.


Esprit100

Esprit100

Esprit100


Fitting eines Esprit 100/550 nach meinen Vorgaben


Bei Verwendung einer großen Moravian G3-11000 Kamera mit einem platzraubenden Offaxis-Guider wird der obligatorische 55mm Arbeitsabstand des originalen Flatteners überschritten. Also entschied ich mich, nach einer Alternative mit längerem Arbeitsabstand zu suchen, und zwar mit dem 2,5" vollformatfähigen Flattener von Teleskop-Service.

Außerdem wollte ich den originalen 3"-Okularauszug mit dem 3" Feathertouch von Starlight Instrument ersetzen. Um es möglichst stabil zu haben, wurde die Version mit nur 38 mm Hub verwendet und diese so angepasst, dass der Fokus in der Mitte des Hubwegs erreicht wird.

Und als dritte Vorgabe sollte ein Schwalbenschwanz-Rotationsadapter gefertigt werden, damit die zweite Kamera, eine G2-8300 mit eigenem Offaxis-Guider, einfach hineingeschoben werden kann und automatisch in der perfekten Entfernung wie die G3-11000 ist.

Hier der fertige Esprit mit maßgefertigten Adaptern vom Tubus auf Feathertouch, von Feathertouch auf Flattener und dem Schwalbenschwanzadapter mit 6 Schrauben zur Befestigung der Kamera. Alles perfekt gelöst von Tommy Nawratil und seinem Team.


Knicksäule

EQ8 Upgrade


Die EQ8 kann bis zum Hardware-Stop bei ca. 30° (2 Stunden) über den Meridian hinaus aufnehmen, allerdings würde die Kamera selbst am kurzen Esprit-Teleskop vorher mit der Montierung kollidieren. Aus diesem Grund habe ich eine sehr stabile Verlängerung des Teleskopadapters (im Bild oben rot eingefärbt) bauen lassen und zwischen Montierung und Teseskop gesetzt. Hiermit konnte ich nun selbst bei ungünstigster DEC-Position ca. 1,75 Stunden über den Meridian hinaus aufnehmen, ohne dass es irgendwo kollidiert. Aus Sicherheitsgründen habe ich eine zeitliche Arretierung vor dem Hardware-Stop der EQ8 mit EQASCOM eingestellt.


Knicksäule
Knicksäule


Knicksäule


Um von Ost bis West durchgängig ohne PierFlip auch mit 2 längeren Teleskopen auf meiner speziellen Doppelbefestigung nutzen zu können, muss die EQ8 (oder eine andere Montierung) auf einer modifizierten Knicksäule installiert werden. Die Knicksäule kann an beliebigen Standorten verwendet werden, da die Polhöhe nicht fest in die Knicksäule eingebaut ist sondern mit den üblichen Methoden der Montierung eingestellt wird. Ich habe nie verstanden, warum generell (wie auch in den Foren diskutiert wird) die Polarausrichtung Standort-abhängig in die Knicksäule verlagert wird anstatt sie dort zu belassen, wo sie hingehört.

Mein Konzept wurde in einer Kleinserie von JD-Astronomie für mich und 3 Kollegen realisiert. Die Resonanz der Kollegen, welche die Knicksäule bereits im produktiven Einsatz haben, ist äusserst positiv. Insofern freut es mich besonders, dass sich meine theoretischen Überlegungen und Pläne in der Praxis bewähren.