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Von der Dachterrassen-Sternwarte zur Rolldachhütte

Eine Prämisse war von Beginn an, Familie und Hobby in Einklang zu bringen. Deshalb war die unmittelbare Nähe zu den Wohnräumen eine Grundvoraussetzung bei der Planung einer Sternwarte.

2010
Unsere erste Sternwarte in Österreich wurde auf unserer Dachterrasse in Tirol aufgebaut. Nach mehr als 1-jähriger Erfahrung mit einer im Freien stehenden Montierung mit all den Problemen des Auf- und Abbaus bei Kälte und Schnee, der immer wieder notwendigen Einnordung und Kalibrierung, starr gefrorener Kabel und Finger und den häufig auftretenden Problemen durch die kälteempfindliche Montierung musste eine praktikable Alternative für die Zukunft gefunden werden.

2011
Auch die zeitweise durchgeführten Astronomie-Aktivitäten in Spanien waren wegen des permanent schlechten Seeings auf Meereshöhe sehr unbefriedigend und wurden wieder aufgegeben.

2012
Statt dessen haben wir mit der Planung und dem Bau einer Rolldachhütte in Oberösterreich begonnen und mittlerweile beendet. Hier betreibe ich nun stationär unsere Sternwarte mit einer direkten Anbindung per WLAN an die Wohnräume und die Überwachung und Steuerung der Aufnahmesequenzen remote per iPhone oder der Workstation im Haus.

Der gesamte Workflow vom Anfahren und genauen Justieren des Aufnahmeobjektes per PlateSolve, der Fokussierung, den Aktionen zur Durchführung der Aufnahmesequ enzen sowie der Steuerung beider Teleskope und Kameras im Dual-Betrieb kann vollautomatisch durchgeführt werden.

2017-2018
Nachdem wir nun die letzten 5 Jahre in Mondsee zugebracht haben, geht unsere Tochter mittlerweile in die Anton Bruckner International School in Linz. Ein zweiter Wohnsitz in der dortigen Gegend war deshalb unvermeidlich und die Planung eines neuen Domizils ist in Arbeit. Das bedeutet, dass ich meine stationären Astro-Aktivitäten in Mondsee nur noch temporär ausüben kann da zwar das Equipmnt aber nicht meine Rolldachhütte voll remotefähig ist.